EnergyForum VS

Fazit

Damit komme ich zum Schluss und Fazit.
 
Erstens:  Die Wasserkraft hat alle Chancen, in der Schweiz des 21. Jahrhunderts ganz vorne mitzuspielen. Tun wir etwas dafür - Chancen kann man nämlich auch verpassen.
 
Zweitens:  Die Wasserkraft hat viele Stärken. Unschlagbar ist sie im Dreieck Ökologie - Wirtschaftlichkeit - Zuverlässigkeit. Erschliessen wir das vorhandene Ausbau-Potential. Wagen wir dabei - wie in den letzten Jahrzehnten - auch wieder mutige Schritte und grosse Würfel Erneuern wir das Erneuerbare!
 
Drittens:  Die Wasserkraft alleine kann es nicht richten. Die Versorgungssicherheit erhalten wir im 21. Jahrhundert nur im Verbund mit mehr Energieeffizienz und mehr Strom aus Sonne, Wind, Biomasse, Erdwärme - und Kernenergie. Wir müssen in die Breite, wenn wir nach vorne wollen!
 
Viertens:  Die Wasserkraft braucht politischen Druck. Nicht nur Abschöpfungsdruck, sondern Wertschöpfungsdruck! Damit die Investitionsfähigkeit der Unternehmungen auch in Zukunft und im offenen Markt gesichert ist. Druck, um im 21.lahrhundeft mit Hochdruck produzieren zu können.
 
Fünftens:  Die Wasserkraft muss fliessen. Von den verschneiten Gipfeln bis in die Endpunkte im Netz, irgendwo in der Schweiz, irgendwo in Europa. Eine Politik ohne Spitzkehren, ein Netz ohne Engpässe, ein Vorwärts ohne Rückstau - so bleibt die Wasserkraft in Bewegung!
 
(aus Hans E, Schweickardt, Verwaltungsratspräsident Alpiq Holding AG, Rede vom 2. September 2010 im Rahmen der 100 Jahre Feier des Schweizerischen Wasserwirtschaftsverbandes)