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Wirtschaftliche Bedeutung der Wasserkraft

Die neue Epoche der Pumpspeicherkraftwerke, Kleinkraftwerke und die Nutzung der erneuerbaren Energien (z.B. Windenergie, Geothermik, Solarenergie) verbunden mit den Massnahmen für bessere Energieeffizienz verschaffen dem Wallis in absehbarer Zukunft ein solides Fundament für Wirtschaft und Innovationskraft.

Die Verwendung der Elektrizität aus Wasserkraftanlagen soll der Schaffung und der Erhaltung von Arbeitsplätzen im Alpenraum dienen. Das gilt insbesondere für das wasserreiche Wallis. Es ist auch das gewollte Ergebnis der hundertjährigen Gesetzgebung und Rechtsanwendung des Wasserekraftrechts. Der gezielte Einsatz der Wasserkraft soll zu Verbesserung der Lebensbedingungen, besonders im Berggebiet beitragen.

Der einheimische Wasserkraftstrom, der dem Gemeinwesen während der Ausübung der Konzession und beim Heimfall zusteht, soll der Industrie, dem Gewerbe und den Haushaltungen zu preisgünstigen, korrekten Preisen zur Verfügung stehen. Der Überschuss der grossen Stromproduktion im Wallis soll zu den bestmöglichen Bedingungen auf dem schweizerischen und europäischen Elektrizitätsmarkt abgesetzt werden. (H. Wyer, Die Nutzung der Wasserkraft im Wallis – Geschichte – Recht –Heimfall, 2008, S. 240 f.)
Bei der Beurteilung des Ergebnisses des ersten Halbjahres der Lonza AG wurde festgestellt: „Lonza hat in der Schweiz ein paar Standortnachteile von Gewicht: Da ist einmal der Wechselkurs zum Euro und zum Dollar, der ins Gewicht fällt. Die Löhne in Visp und Basel werden in hartem Franken bezahlt, die Erlöse kommen in weichen Euros und Dollars herein. Darum braucht die Lonza Energie zu vernünftigen Preisen und eine erträgliche Steuerbelastung“ (WB Nr. 169 vom 23. Juli 2010).